Zwetschgen, von der Sonne verwöhnt, aus dem Baselbiet

Zwetschgen sind die Stars in der Familie der Pflaumenarten, in welche auch die Mirabellen gehören. Die steinlöslichen Zwetschgen, mit ihrem festen Fruchtfleisch, gedeihen bei unserem Klima am besten.

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Pflaumen stammen ursprünglich aus dem Gebiet zwischen dem Altai-Gebirge und dem Kaukasus. Sie kamen via Syrien nach Europa. Im 4. Jh. v. Chr. soll die Pflaume erstmals bei den Griechen erwähnt worden sein. Ca. 100 v. Chr. soll sie nach Italien gelangt sein und dort mit den Römern über die Alpen. Es gab schon in römischer Zeit eine grosse Vielfalt von Pflaumensorten. Aufzeichnungen belegen, dass es schon zurzeit von Karl dem Grossen verschiedene veredelte Pflaumensorten gab. Gegen Ende des 17. Jh. brachten württembergische Soldaten vom Balkan die «Zwetschg» mit nach Hause, die sich schnell weit verbreitete und so auch ins Baselbiet gelangte. Heute gibt es mehr als 2000 Zwetschgensorten weltweit.

Die saftigen Baselbieter Zwetschgen lassen sich Zeit und reifen den ganzen Sommer über am Baum heran.
Baselbieter Tafelzwetschgen enthalten viel Fruchtzucker, Vitamine, Mineralstoffe und organische Säuren und sind sehr bekömmlich. Sie eignen sich zum frisch konsumieren genauso wie als Zutaten für warme Gerichte, für Kuchen oder für Desserts. Vollreife Früchte lassen sich tiefgefrieren. Einmachen lassen sich Zwetschgen als Kompott, als Konfitüre, süss-sauer mit Essig, Zucker, Zimt und Nelken oder eingelegt in Alkohol. Als Zutaten in Fleischgerichten – als Sauce oder Füllung – passen Zwetschgen vorzüglich. Die süss-sauren Früchte schmecken auch getrocknet herrlich. Oder was gibt es genüsslicheres, als einen erlesenen Zwetschgen-Edelbrand, nach einem feinen Essen oder eine «Zwetschgen Lutz» im Winter.

Nun sind die sonnenverwöhnten Baselbieter Zwetschen in unserem Lädeli im Dorf erhältlich! Greifen Sie zu!

Beitrag erstellt am 27. August 2019

…und vorbei ist